Herausgeber & Kurator

FHV-Galerie

FHV Galerie (seit 2010)

Bibliotheken beherbergen als Wissensspeicher das Schrifttum der Vergangenheit und Gegenwart, sie sind aber auch Orte der Kommunikation, der Begegnung, des Austauschs. Unter dem Thema „Grenzräume – Verortungen in der Fotografie“ bieten wir vielfältige und auch kontroverse Ansätze aus der zeitgenössischen Fotografie. Die hier vorgestellten „Grenzräume“ geben Einblicke in die unterschiedlichen Erfahrungswelten der ausgewählten Autorenfotografen. Sie nehmen uns mit auf eine Bilder-Reise an die Grenzorte von Vergangenem und Kommendem, zeigen uns innere und äußere Landschaften, vermitteln Fremdes und Vertrautes.

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ECB Award (2004-2009)

(EN) How do we experience different cultures? How are they perceived as a group? In a united Europe, how can identities be preserved and, at the same time, common structures be ‘experienced’ and communicated? … A visual memory could be created in the photographs based on the rapid change in the varied experiences of different generations and peoples in Europe. As time passes, a contemporary mirror becomes a historical document.

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Ravensburgprojekt (2000-2005)

Im Jahr 2000 beginnt die Stadt Ravensburg eine mehrjährige fotografische Feldforschung, eine sukzessive soziale und ästhetische Selbsterkundung. Über zunächst fünf Jahre hinweg werden jährlich wechselnde Fotokünstler eingeladen, sich mit dem städtischen Raum auseinanderzusetzen. Vor dem Hintergrund der allgegenwärtigen Medien, der Globalisierung und Beschleunigung der Lebenswelten werden diese Fotografen künstlerisch-dokumentarische Positionen zum sozialen und kulturellen Lebensraum Stadt zu Beginn des 21. Jahrhunderts beziehen.

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Von Königskindern und anderen
Friedrich Pöhler – ein Photograph in Wilhelmsdorf, 1909-1910 (1997)

Bis heute weiss niemand, woher der Wanderphotograph Friedrich Pöhler 1909 ins oberschwäbische Wilhelmsdorf gekommen war, warum er sich ausgerechnet hier ein photographisches Atelier eingerichtet hat und wohin er nach weniger als zwei Jahren Sesshaftigkeit weitergezogen ist. Nicht einmal der Wert seines Wilhelmsdorfer photographischen Nachlasses wurde, als man die rund 350 Glasplattennegative vor wenigen Jahren gefunden hat, sofort erkannt.